Das zehntürmige Rathaus nebenan das bekannte Hotel Sonne Frankenberg

Naturschutz

Riesenbärenklau und Eichenprozessionsspinner in der Region – Hinweise zum Umgang

Im Frankenberger Stadtgebiet sind die Riesenbärenklau-Standorte in der Regel bereits erfasst. Die Pflanzen werden zur Zeit der Blüte und damit rechtzeitig vor Keimung der Samen Stück für Stück entfernt. Der städtische Betriebshof kann dabei wie in den vergangenen Jahren auf die wertvolle ehrenamtliche Unterstützung der Naturschutzjugend (Naju) Frankenberg sowie des Angelvereins bauen. Dank der guten Zusammenarbeit mit diesen Organisationen gelingt die Eindämmung der Pflanze in der Region in der Regel gut.

Wer einen Riesenbärenklau-Standort melden möchte, kann das direkt beim Frankenberger Betriebshof tun oder beispielsweise über den Mängelmelder auf der städtischen Website. Dann kann anhand der bestehenden Daten abgeglichen werden, ob es sich um einen neuen Standort handelt, oder der Standort bereits bekannt ist.

Die Pflanze wächst vor allem auf feuchten Böden, oft entlang von Flussufern. Sie wird bis zu vier Meter hoch, hat einen sehr dicken Stängel, sehr große Blätter und große weiße Blütendolden.

Auch für den Eichenprozessionsspinner ist gerade „Saison“. Seit 2019 ist der Nachtfalter in der Region nachgewiesen. Die Raupen, die sich auf Eichen in typischen „Prozessionen“ fortbewegen, können durch ihre langen giftigen Brennhaare sowohl Mensch als auch Tier gefährlich werden. Sie können unter anderem Hautreizungen, Atembeschwerden und in schweren Fällen allergische Reaktionen auslösen.

Der städtische Betriebshof kennzeichnet befallene Bäume im öffentlichen Raum mit einem gut sichtbaren farbigen Band – schwarz-gelb oder rot-weiß. Die Standorte werden dann nach und nach abgearbeitet. Die Entfernung der Gespinste und Nester erfolgt entweder durch eigenes Personal oder durch spezialisierte Fachfirmen. Insbesondere Kinder sollten sensibilisiert werden und sich von den markierten Bäumen fernhalten. Für befallene Bäume auf Privatgrundstücken sind in der Regel die Eigentümer verantwortlich.

Über die Website des Landkreises Waldeck-Frankenberg können entsprechende Fundorte gemeldet werden: Hier klicken für eine Meldung.