Das zehntürmige Rathaus nebenan das bekannte Hotel Sonne Frankenberg

Glasfaser

Glasfaserausbau in Frankenberg verzögert sich

Die Mitteilung des Unternehmens:

Der Glasfaser-Ausbau in Frankenberg wird vorübergehend unterbrochen, da das im Auftrag der GlasfaserPlus tätige Bauunternehmen die Anmeldung einer Insolvenz angekündigt hat. GlasfaserPlus bedauert die damit verbundenen Verzögerungen und Unannehmlichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich. Alle bestehenden Verträge und Bestellungen behalten ihre Gültigkeit.

Positiv ist, dass die Tiefbauarbeiten weitestgehend abgeschlossen sind und rund 50 Prozent der Kundinnen und Kunden bereits Glasfaser nutzen.

Maßnahmenplan für die Sicherung und Wiederaufnahme

Um das Vorhaben trotz der aktuellen Situation erfolgreich und zügig fortzuführen, hat GlasfaserPlus bereits einen Maßnahmenplan entwickelt: Im ersten Schritt wird in den kommenden Wochen der aktuelle Zustand aller Baustellen erfasst und dokumentiert. Im zweiten Schritt werden die Gefahrenstellen beseitigt, die Verkehrssicherheit wiederhergestellt und die Oberflächenschäden repariert. „Im dritten und letzten Schritt entscheiden wir, je nach Fortgang des angekündigten Insolvenzverfahrens, mit welchem Baupartner wir den Glasfaser-Ausbau in Frankenberg zum Abschluss bringen“, erklärt Martin Kolb, Relationship Management bei GlasfaserPlus. Da GlasfaserPlus den Bau einer modernen und zukunftsfähigen Netzinfrastruktur für Frankenberg aus eigenen Mitteln und ohne öffentliche Fördermittel finanziert, hat das Unternehmen ein starkes Interesse daran, das Projekt erfolgreich umzusetzen.

„Für uns steht fest: Wir halten unser Ausbauversprechen. Unser Ziel ist es, das Projekt sorgfältig und zuverlässig abzuschließen und den Anwohnerinnen und Anwohnern den Anschluss an ein leistungsfähiges Glasfasernetz zu ermöglichen“, sagt der GlasfaserPlus-Manager. „Wir wissen, dass die bisherigen Bauarbeiten und die aktuelle Unterbrechung für die Kommune und die Menschen vor Ort eine Belastung darstellen. Auch wenn wir auf eine mögliche Insolvenz des Baupartners keinen Einfluss haben, bitten wir für die entstandene Situation aufrichtig um Entschuldigung. Wir möchten nach vorne blicken und freuen uns darauf, gemeinsam mit der Kommune an Lösungen zu arbeiten, damit alle Haushalte zeitnah von dem Glasfasernetz profitieren können“, so Kolb.

Sichere Infrastruktur der Zukunft

GlasfaserPlus ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und IFM Investors, einem australischen Fondsverwalter, der im Eigentum von Pensionskassen steht und global Pensionsgelder in Infrastrukturunternehmen anlegt. Das Unternehmen digitalisiert den ländlichen Raum in Deutschland mit einer zukunftsfähigen Glasfaserinfrastruktur und plant, bis 2030 vier Millionen Haushalte an das Netz der Zukunft anzubinden. So stärkt GlasfaserPlus ländliche Regionen als attraktive Wohn- und Wirtschaftsstandorte für Familien, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. In Frankenberg und Geismar will GlasfaserPlus rund 3.250 Haushalte an das Highspeed-Netz anbinden und ihnen so den Zugang zu einem stabilen und schnellen Glasfasernetz ermöglichen.