Solidaritätsbekundung
Frankenberg zeigt sich am 10. März solidarisch mit Tibet
Die Menschenrechtslage in Tibet hat sich in den letzten Jahren verschlechtert und wird international als katastrophal bewertet: Im „Freedom in the World“-Index von Freedom House wird Tibet als die „unfreieste Region der Welt“ eingestuft.
„Tibet ist aktuell bei uns in Europa nicht im Fokus der Aufmerksamkeit. Wir senden dieses Zeichen der Solidarität, um den friedlichen Widerstand in Tibet zu unterstützen“, erklärt Frankenbergs Bürgermeisterin Barbara Eckes.
Seit ihrer Gründung am 8. August 1989 setzt sich die Tibet Initiative Deutschland (TID) für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein. Am 10. März erinnern Menschen auf der ganzen Welt an den tibetischen Volksaufstand von 1959, den die chinesische Armee damals blutig niedergeschlagen hat. Tausende Menschen starben bei diesem Massaker, die Mehrheit der Überlebenden wurde festgenommen. Zwischen März 1959 und September 1960 tötete das chinesische Militär mehr als 80.000 Tibeterinnen und Tibeter, mindestens 25.000 kamen ins Gefängnis.

