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Mario Adorf „Es hätte schlimmer kommen können“

15.11.2020

© Katharina Jaeger

Die Aufnahmeprüfung an der Münchner Schauspielschule hätte er beinahe nicht bestanden. Doch einer der Prüfer erkannte sein Talent: „Er hat zwei Dinge: Kraft und Naivität. Versuchen wir’s!“ So begann die Karriere des großen Mario Adorf. Seither hat er in zahllosen Filmen unvergessliche Rollen verkörpert – vom Massenmörder Bruno Lüdke („Nachts, wenn der Teufel kam“) über den Diktator Mussolini bis zu dem hoffnungslos verliebten italienischen Gastwirt in „Rossini“. Seit einiger Zeit ist nun ein Film in den Kinos, für den Deutschlands beliebtester Schauspieler keine Rolle einstudieren musste - denn der Film zeigt ihn selbst, den Menschen Mario Adorf, in einer ungeschminkten Dokumentation. Sie führt uns an wichtige Orte und Stationen in seinem Leben: die Kindheit im Städtchen Mayen in der Eifel, erste Theatererfahrungen in München, Rom und Paris als Konstanten seiner Biografie als europäischer Filmstar, die Zusammenarbeit mit großen Regisseuren, seine distanzierte Haltung sowohl dem internationalen Jetset wie auch der Münchner Schickeria gegenüber. Beim Literarischen Frühling 2020 erzählt Mario Adorf von einigen dieser Lebensstationen. Dazu werden Ausschnitte des Dokumentarfilms mit dem ironischen Titel „Es hätte schlimmer kommen können“ gezeigt.

Gespräch mit Filmausschnitten, Moderation: Bettina Musall

Beginn: 15.00 Uhr

Eintrittspreis: ab 34,20 Euro

Infos und Ticketbestellung: http://www.literarischer-fruehling.de/

Ort: Kulturhalle, Geismarer Straße 26, Philipp-Soldan-Stadt Frankenberg (Eder)

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