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Mariana Leky „So weit man von hier aus sehen kann“

06.11.2020

© Franziska Hauser

Dieses Buch muss ein Geheimnis in sich bergen. Wie hätte es sonst zu einem der größten Bestseller der vergangenen Jahre werden können? Dabei ist es nur ein Dorfroman von den windigen Höhen des Westerwaldes. Dieses kleine Dorf allerdings stellt „eine halb realistische, halb phantastische Welt“ dar, wie die „Zeit“ befand. Eine große Rolle spielt darin ein Okapi, also ein giraffenähnliches, wild gestreiftes Huftier, das gewöhnlich im afrikanischen Regenwald vorkommt. Es erscheint hin und wieder im Traum der alten Selma, der Großmutter der Erzählerin Luise – und jedes Mal stirbt danach jemand. In der Zwischenzeit dringen mancherlei Geheimnisse des Dorfes ans Licht, und allerlei skurrile Eigenheiten der Bewohner werden offenbar. Der Optiker hört Stimmen, die alte Elsbeth meint, im Efeu verberge sich ein verzauberter Mensch, und dann kreuzt auch noch ein buddhistischer Mönch namens Frederik auf, für den Luise sogleich entflammt. Nicht nur der Tod ist in diesem verschrobenen Kosmos allgegenwärtig, sondern auch die Liebe.

Lesung und Gespräch. Pre-Opening am außergewöhnlichen Ort: in der Produktionshalle der Firma Fingerhaus, die aus einem dörflichen Zimmereibetrieb hervorging und 2020 ihr 100-jähriges Bestehen feiert.

Beginn: 19.00 Uhr

Eintrittspreis: ab 19,90 Euro, ermäßigt 16,60 Euro

Infos und Ticketbestellung: http://www.literarischer-fruehling.de/

Ort: Produktionshalle FingerHaus, Auestraße 45, Philipp-Soldan-Stadt Frankenberg (Eder)

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