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Stadtverwaltung ab 27. April wieder geöffnet

21. April 2020. Die Schließung der Stadtverwaltung Frankenberg (Eder) aufgrund der aktuellen Situation in Bezug auf die Corona-Pandemie dauert weiter an. Ab Montag, 27. April 2020, öffnet die Verwaltung dann wieder für den Publikumsverkehr – allerdings zunächst mit Auflagen und unter Einhaltung aller geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Die Kindertagesstätten bleiben indes wie die Schulen bis auf weiteres geschlossen, mit entsprechender Notbetreuung wie bisher.

„Es ist wichtig, wieder einen Schritt in Richtung Normalität zu gehen, um wieder für die Anliegen aus der Bürgerschaft erreichbar zu sein – natürlich mit bestmöglichem Schutz sowohl für die Kolleginnen und Kollegen wie auch für Besucherinnen und Besucher“, begründet Bürgermeister Rüdiger Heß die Maßnahme. „Der sicherste und beste Weg, Kontakt mit der Verwaltung aufzunehmen bleibt das Telefon.“ Unter der Telefonnummer 505-144 ist die Verwaltung aktuell zu den normalen Öffnungszeiten erreichbar.

Auch die Verwaltung muss ab dem 20. April Stück für Stück aus dem Notbetrieb zurückgeholt werden. Für den allgemeinen Publikumsverkehr wird ab 27. April zunächst vor allem das Bürgerbüro geöffnet. Auch die meisten Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter sind wieder normal im Dienst und entsprechend telefonisch erreichbar. Persönliche Termine werden allerdings nur nach vorheriger telefonischer Absprache vergeben. Besucherinnen und Besucher sind zudem aufgefordert, die entsprechenden Sicherheitsabstände von mindestens 1,50 Metern einzuhalten und gegebenenfalls vor der Haustür auf dem Obermarkt zu warten.

„Ich bin beeindruckt und dankbar, wie verständnisvoll die Frankenbergerinnen und Frankenberger mit der Situation bisher umgegangen sind und wünsche mir das auch für die vor uns liegende Zeit“, äußert sich Heß zur Schließung in den letzten Wochen. „Natürlich wurde die ganze Zeit auch im Hintergrund in allen Fachbereichen gearbeitet“, bestätigt Heß. „Auch der Verwaltung und allen Außenstellen gilt mein Dank, denn von heute auf morgen einen Notbetrieb zu gewährleisten, ins Home-Office umzuziehen, zeitlich flexibel zu arbeiten, zum Teil mit Kindern zu Hause, das ist eine enorme Herausforderung.“ Tatsächlich waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurzfristig ins Home-Office gewechselt, um auch während der Schließung weiter für die Bürgerschaft da zu sein und die Verwaltungsarbeit aufrecht zu erhalten.

In den nächsten Tagen werden zusätzlich die ersten Online-Dienstleistungen der Stadtverwaltung Frankenberg (Eder) verfügbar sein. Gleichzeitig wird mit der schrittweisen Wiedereröffnung für den Publikumsverkehr eine weitere Änderung in Kraft treten. An allen relevanten Stellen innerhalb der Frankenberger Stadtverwaltung können Bürgerinnen und Bürger ab dem 27. April dann auch mit ihrer EC-Karte bezahlen. Das betrifft alle kostenpflichtigen Verwaltungsdienstleistungen im Bereich des Bürgerbüros, im Standesamt sowie im Gewerbeamt. Beträge bis 50 Euro können sogar in der Regel komplett kontaktlos bezahlt werden. „Das ist ein wichtiger Schritt“, kommentiert Bürgermeister Rüdiger Heß die Neuerung. „So kann der Kontakt mit Bargeld beispielsweise im Bürgerbüro verringert werden. Das bringt in der derzeitigen Situation weitere Entspannung. Gleichzeitig wird das Bezahlen für Bürgerinnen und Bürger damit viel bequemer.“

Ist wie ihre Kolleginnen bestens für die Öffnung des Bürgerbüros vorbereitet: Ilona Mrozek von der Stadtverwaltung beim Bezahlvorgang mit einem der neuen Kartenlesegeräten.

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