Logo Frankenberg (Eder)

Spendenübergabe an Kielces Bürgermeister Bogdan Wenta

Symbolische Spendenübergabe für die Ukraine in Frankenberg (v. r.): Bürgermeister Rüdiger Heß, Kielces Bürgermeister Bogdan Wenta mit seiner Frau Iwona sowie die beiden Lions-Club Vizepräsidenten Petra Wollbold-Meyer und Günter Beil.

18. März 2022. Der Bürgermeister der polnischen Stadt Kielce, Bogdan Wenta, hat sich während eines Kurzbesuchs in Frankenberg mit seinem Kollegen Rüdiger Heß getroffen. Wenta dankte Heß stellvertretend für die große Unterstützung der Ukraine-Hilfe aus Frankenberg. „Wir bedanken uns sehr für die Hilfe und Unterstützung aus Frankenberg. Solche Kooperationen öffnen den Menschen in Europa die Augen.“

Die Stadt Kielce hatte zuletzt mehrere Hilfstransporte in deren ukrainische Partnerstadt Winnyzja organisiert, mit zahlreichen Spenden auch aus Frankenberg. „Auch wir wollen uns ganz herzlich bedanken“, so Bürgermeister Heß. „Für das Engagement und dafür, dass du die Hilfe organisierst.“ Heß dankte auch dem Frankenberger Lions-Club „exemplarisch für alle, die derzeit helfen.“

Die beiden Vizepräsidenten des lokalen Lions-Club, Petra Wollbold-Meyer und Günter Beil, nutzten die Gelegenheit, Bogdan Wenta einen symbolischen Scheck in Höhe von 7.500 Euro zu überreichen. „Wir sind damit dem Spendenaufruf von Bürgermeister Heß und unserem Präsidenten Armin Fleck gefolgt.“ Die „erste Spende“, wie Beil sagte, stammt direkt aus dem Kreis der Lions-Mitglieder. „Für uns war wichtig, dass wir hier jemanden mit direkten Kontakten haben. So können wir gezielt und konkret helfen.“ Petra Wollbold-Meyer ergänzte in Wentas Richtung: „Vielen Dank für Ihren Einsatz, das macht man ja nicht einfach so nebenbei.“

Für die Unterstützung in der aktuellen Situation bedient sich der Europäer Bogdan Wenta seines sehr guten Netzwerks. Bis in die 2000er-Jahre hat er als Handballprofi in Polen, Spanien und Deutschland gespielt, auch in der Nationalmannschaft. Bevor er in Kielce zum Bürgermeister gewählt wurde, war er Abgeordneter im Europa-Parlament. „Wir brauchen im Moment viel Mut und viel Energie. Ganz viele Menschen unterstützen uns bei der Arbeit“, bestätigte er. Seine Frau Iwona ergänzte: „In solchen Momenten ist die Partnerschaft wichtig und man schätzt diese Kontakte sehr.“

„Wir sind ein Europa der Herzen, der Menschen und der Vielfalt. Wir wollen den Menschen in Winnyzja auch weiterhin helfen“, sagte Heß und bat die Menschen hierzulande um weitere Spenden an die Kontoverbindung der Stadt Kielce. „Für die direkte Hilfe sind Geldspenden ab sofort besser geeignet.“

Von Frankenberg aus reiste das Ehepaar Wenta am Nachmittag weiter nach Flensburg, wo Bogdan Wenta bis zum Ende seiner aktiven Zeit als Spieler tätig war. Flensburg und auch die thüringische Europeade-Stadt Gotha unterstützen Wenta ebenfalls bei seiner Mission.

Zurück