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Ortsrundgänge für die Dorfentwicklung

Bei den Ortsrundgängen wie hier in Wangershausen wurden Potenziale und Herausforderungen des Stadtteils besprochen und vor Ort begutachtet.

Die Bestandsaufnahme in Sachen Dorfentwicklung läuft: In dieser Woche fanden bereits elf der zwölf Ortsrundgänge in den Außenstadtteilen statt, am Mittwoch unter anderem in Wangershausen. Ziel der Ortsrundgänge war es für das Planungsbüro und die Stadt, sich gemeinsam mit der Bevölkerung ein Bild zu machen – einerseits, um Defizite aufzudecken und andererseits Potenziale zu entdecken. Begleitet wurde die Ortsrundgänge von Planer Dr. Jürgen Schewe (AG Stadt), Fachbereichsleiter Karsten Dittmar und Theresa Reis vom Fachdienst Stadtentwicklung.

In Wangershausen hatte Ortsvorsteher Wilfried Py Einwohnerinnen und Einwohner aller Generationen zur Begehung eingeladen. Die insgesamt rund 20 Personen begaben sich auf einen vorbereiteten Rundgang durchs Dorf mit mehreren Stationen wie dem Grill- und dem Spielplatz.

„Es geht darum, die Dörfer attraktiver zu machen für die nächste Generation“, fasste Fachbereichsleiter Karsten Dittmar die Zielstellung des Dorfentwicklungsprogramms zusammen. „Im Fokus stehen zunächst die öffentlichen Projekte, die Umsetzungsphase beginnt etwas Mitte 2023.“ Dr. Jürgen Schewe vom begleitenden Planungsbüro AG Stadt ergänzte: „Es wird sicher viele Projektideen geben, erstmal müssen wir sammeln, sichten, priorisieren.“

Derzeit läuft noch bis 15. Mai die Online-Umfrage zur Dorfentwicklung, bei der alle Frankenbergerinnen und Frankenberger teilnehmen können. Das nächste Beteiligungsformat ist das erste IKEK-Forum am 23. Mai um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Haubern. Dort werden die wichtigsten Ergebnisse der Bestandsanalysen vorgestellt, über die kommunalen Zielvorstellungen diskutiert und Arbeitsgruppen für den weiteren Prozess gebildet.

Ziel bis zum Jahresende ist die Erstellung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) als gemeinsamer „Zukunftsplan“ für die Stadtteile. Dabei werden große Themen bewegt: städtebauliche Entwicklung, zukünftiges Wohnen, Nahversorgung, Infrastruktur, der soziale Zusammenhalt, Wirtschaft, Tourismus, Familienfreundlichkeit und mehr. Das fertige IKEK enthält schließlich die gemeinsame Strategie und die öffentlichen Vorhaben, die im Zuge der Dorfentwicklung vorangetrieben werden sollen.

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