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Neues Baugebiet: viele Interessierte in Röddenau

Erfolgreicher Spatenstich: Schon bald werden Im Teichfeld in Röddenau 42 neue Häuser entstehen.

23. Oktober 2020. Es kann losgehen: Mit dem Spatenstich im Röddenauer Neubaugebiet Im Teichfeld beginnen die Ausbauarbeiten für insgesamt 42 Bauplätze. „Endlich entsteht hier das schon lange gewünschte Baugebiet“, freute sich Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß und begrüßte die Vertreter von Politik, Ortsbeirat und Verwaltung sowie interessierte Anwohner direkt mit einer guten Nachricht: Zur Entlastung des angrenzenden Wohngebietes wird eine vorübergehende Baustellenzufahrt von der Kreisstraße Richtung Somplar eingerichtet. Der überwiegende Teil des Baustellenverkehrs wird darüber gelenkt.

Das Interesse von Bauwilligen für das entstehende Wohngebiet ist hoch, rund 80 Bewerbungen gibt es für die 42 Plätze. Die Vermarktung der Bauplätze erfolgt zum Teil über die Stadt, zum Teil über die privaten Eigentümer. Zur Vorbereitung des Baulandes werden von EGF und Abwasserwerk ab dem Litzegrund umfangreiche Tiefbauarbeiten durchgeführt, Kanalrohre, Wasser- und Stromleitungen verlegt sowie die Hausanschlüsse vorbereitet. Des weiteren wird eine Regenrückhaltung mit Kunststoff-Blockspeicher und einem Gesamtvolumen von rund 150 m³ gebaut, wie Karl-Heinz Schleiter von der Energiegesellschaft Frankenberg erläuterte. Im bebauten Zustand wird aus der Fläche weniger Wasser in die Kanalisation geleitet als es derzeit bei der unbebauten Fläche der Fall ist.

Erfreut über den Spatenstich zeigte sich auch Ortsvorsteher Jens Bornscheuer. „Zehn Jahre ist es her, dass die letzten Baugebiete in Röddenau geschaffen wurden. Wir wollen Röddenau weiter entwickeln und wünschen uns eine gute Gemeinschaft.“ Es sei für die Zukunft der Stadt lebensnotwendig, mit neuen Baugebieten junge Leute und Familien in Frankenberg zu halten, bekräftigte auch Unternehmer Ullrich Mütze.

Die Gesamtkosten der Erschließung belaufen sich für die Stadt auf 580.000 Euro, für Abwasserwerk und EGF zusammen auf rund 775.000 Euro. Die Erschließungskosten werden durch die Vermarktung der städtischen Bauplätze sowie die Umlegung auf die späteren Eigentümer wieder eingenommen. Auftragnehmer ist die Frankenberger Baufirma Heinrich Mütze Bauunternehmen GmbH & Co. KG.

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