Startschuss für den Ederuferpark

Erwartete Fertigstellung des Landschaftsbauprojekts ist im Frühjahr 2019

Studie des künftigen Ederuferparks zwischen Wasserpark und Jahnstraße

Frankenberg holt sich die Eder zurück in die Stadt: Mit dem offiziellen Spatenstich wurden jetzt in Frankenberg (Eder) die Landschaftsbauarbeiten für einen Ederuferpark begonnen. Bürgermeister Rüdiger Heß stellte die Maßnahme bei einem Ortstermin vor. „Das ist ein weiterer wichtiger Punkt für Frankenberg“, so Heß. Wir wollen, dass die Verkehre gut fließen – wichtig sind aber auch Naturräume in der Stadt. Und Wasser zieht an, das sieht man am Wasserpark.“

Mit dem Ederuferpark treibt die Stadt Frankenberg weiter das Vorhaben voran, die Stadt zum Fluss hin zu öffnen und neue, attraktive Zugänge zur Eder zu schaffen.

Bis zum Frühjahr 2019 entsteht aus den derzeitigen Brachflächen zwischen Wasserpark und Jahnstraße ein attraktiver Park mit hoher Aufenthaltsqualität. In einem späteren Bauabschnitt wird zudem der Eder-Zufluss Nemphe, der aktuell noch über weite Strecken unterirdisch in einem Kanal verläuft, renaturiert und an die Oberfläche geholt.

Dafür wird die bestehende Böschung abgeflacht, ebenso das Ederufer selbst. Die bereits bestehende Pflanzenvielfalt wird mit weiteren heimischen Bäumen und Sträuchern ergänzt. Großzügige Rasenflächen, zwei auf Pontons schwimmende Stege mit Sitzgelegenheiten sowie ein Fußgängersteg über die Nemphe versprechen eine hohe Aufenthaltsqualität in diesem zukünftigen Naherholungsgebiet.

Geplant wurde der Ederuferpark von der Stadt Frankenberg (Eder) in Zusammenarbeit mit dem Kasseler Landschaftsarchitekturbüro GTL Michael Triebswetter. Ausführendes Unternehmen ist die Fa. Balzer Garten- und Landschaftsbau Natursteinhandel GmbH aus Dautphetal-Buchenau.

Das insgesamt rund 1,1 Millionen Euro teure Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) (Förderquote: 50 %), des Programms Stadtumbau West (Quote: 70 %) sowie gemäß der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Gewässerentwicklung und zum Hochwasserschutz (Quote: 90 %).

 

Gruppenbild im Grünen: Bürgermeister Rüdiger Heß beim Spatenstich mit Vertretern von Stadtverwaltung, Magistrat, Stadtverordnetenversammlung und ausführender Baufirma am Ederufer.

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