Spitzenplatz für Frankenberg

Philipp-Soldan-Stadt kommt im Vergleich aller hessischen Kommunen auf Platz 19

Im landesweiten Vergleich der Personalkosten je Einwohner liegt die Philipp-Soldan-Stadt Frankenberg (Eder) mit 281 € auf Rang 19 von insgesamt 458 hessischen Kommunen. Darauf wies Bürgermeister Rüdiger Heß mit Blick auf die Hessische Gemeindestatistik 2018 des Statistischen Landesamtes hin. „Von den 458 hessischen Städten und Gemeinden, Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem Land selbst haben nur 18 Kommunen niedrigere Personalkosten, dafür aber 439 öffentliche Arbeitgeber zum Teil wesentlich höhere Personalausgaben als die Stadt Frankenberg“, bilanzierte Heß.

Die Kosten für das städtische Personal seien im Rahmen der jüngsten Beratungen zum Haushalt 2019 vereinzelt wieder hinterfragt worden, daher wies der Rathauschef nochmal explizit auf die offizielle Gemeindestatistik hin. Heß: „Wenn wir unter den besten 20 im Land Hessen rangieren, sollten wir eigentlich keine Diskussionen über die Höhe der städtischen Personalkosten führen.“

Der Bürgermeister verwies dazu auch auf die vor einigen Jahren von der Stadtverordnetenversammlung angeregte Organisationsuntersuchung für die Verwaltung und den Betriebshof. Die organisatorische Überprüfung, die von einer externen Fachfirma durchgeführt wurde, hatte seinerzeit als Ergebnis, dass es keine Stellenüberhänge gibt, dass vielmehr alle Personalstellen im Verhältnis der zu erledigenden Aufgaben der Verwaltung und des Betriebshofes richtig besetzt sind.

„Auch im Rahmen der jüngsten Prüfung des Hessischen Rechnungshofes zum Digitalisierungsstand wurde der Stadtverwaltung attestiert, dass sie mit geringem Personalaufwand sehr gute Leistungen erbringt“, stellte der Bürgermeister fest. Ergänzend wies Heß darauf hin, dass generell die jährlichen Personalkostensteigerungen im städtischen Haushalt natürlich auch mit den Tariferhöhungen zu tun haben. „Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass die Stadtverwaltung und ihre Außenstellen optimal personell aufgestellt sind. Wenn die erfolgreiche Arbeit der Stadt dann im hessenweiten Vergleich noch in einem überaus günstigen Kostenrahmen umgesetzt wird, ist dies umso bemerkenswerter“, betonte der Bürgermeister abschließend.

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