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Spatenstich in der Uferstraße

Beginn der Tiefbauarbeiten für das Großprojekt

Der Bagger stand vorerst nur fürs Foto bereit – ab Montag, 6. Mai, wird in der Frankenberger Uferstraße dann gebaut. Die Stadt Frankenberg (Eder) wird die ehemalige Bundesstraße am Ederufer zurückbauen und durch eine Straßenallee mit breiter Promenade inklusive Radweg ersetzen.

Der Verkehr in der Uferstraße soll bis zum Sommer weiter ungehindert fließen können, los geht es zunächst mit Tiefbauarbeiten in den seitlich gelagerten Parkbuchten zwischen Wasserpark und Sparkasse. Erst wenn die Hauptveranstaltungen anlässlich des 775-jährigen Stadtjubiläums im Sommer vorbei sind, wird die Uferstraße für die Dauer der Maßnahme voll gesperrt. Eine Arbeitsgemeinschaft der beiden regional ansässigen Baufirmen Rhode und Wachenfeld wird die Bauarbeiten durchführen.

Bürgermeister Rüdiger Heß machte beim symbolischen Spatenstich deutlich, dass der Umbau der Uferstraße den nächsten wichtigen Schritt der Stadtentwicklung in diesem Bereich darstellt.

Die Straße sowie die entstehende Promenade mit Fuß- und Radweg werden im Zuge der Baumaßnahmen zum Ederufer hin gesenkt, sodass eine flachere Böschung entsteht. Auch die aktuell angebrachten Leitplanken werden entfernt, „sodass Frankenberg wieder richtig an der Eder liegt“, wie Heß in seiner Ansprache beim symbolischen Spatenstich deutlich machte. Der Großparkplatz Wehrweide bekommt über eine neue, elegant geschwungene Brücke eine bessere Anbindung – aufgrund der Absenkung auch komplett ohne die derzeitige Unterführung. An der Kreuzung zur Kanton-Brou-Straße wird ein Kreisverkehr entstehen.

Die Bedeutung dieses Großprojektes für Frankenberg ist immens. Seit 2006 ist die Uferstraße keine Bundesstraße mehr, dennoch als Teil des Innenstadtrings eine der zentralen Verkehrsadern. Der Umbau bringt eine Neuordnng und zentrale Bündelung der Fernradwege sowie der lokalen Radwege mit sich. Sogar eine Fahradraststation mit E-Bike-Ladeschränken und Werkzeug ist vorgesehen, um die Nahmobiliät zu stärken. Auch die beiden zentralen Bushaltestellen werden in dem Zuge komplett neu angelegt, sodass am Ende alle Verkehrsteilnehmer von der Neuanlage profitieren.

Die geplanten Kosten für die Straßenbau- und Tiefbauarbeiten belaufen sich auf 6,9 Millionen Euro. Ein Großteil der Kosten fließt über Verkehrsinfrastrukturförderung in Hessen und durch das Stadtumbau West Programm wieder zurück. Bürgermeister Heß dankte in diesem Zusammenhang HessenMobil sowie in der Landesregierung, stellvertretend den anwesenden Landtagsabgeordneten Dr. Daniela Sommer und Jürgen Frömmrich für deren Unterstützung des Bauvorhabens.

Schon jetzt bittet die Stadt Anlieger, Gewerbetreibende, Einzelhändler und Gäste um Verständnis für alle temporären Einschränkungen im Zuge der Baumaßnahmen. „Den Bauunternehmen wünsche ich unfallfreies Arbeiten“ gab der Bürgermeister den anwesenden Unternehmern mit auf den Weg.

Symbolischer Spatenstich in der Uferstraße

Unser Bild zeigt (vorne v. l.) Bürgermeister Rüdiger Heß, Yves Vogt (Ingenieurbüro Oppermann) und Stadtplaner Karsten Dittmar zusammen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Bauunternehmen

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