Sieger beim Wettbewerb "Ab in die Mitte!"

Als einer von 14 Landessiegern ist Frankenberg (Eder) bei dem hessischen Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ (AidM) ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung am 17. April in Bad Camberg haben die Projektverantwortlichen den Preis von Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz entgegengenommen. Hinz übergab Fördermittel in Höhe von insgesamt 160.000 Euro für Projekte, die zur Vitalisierung und Attraktivitätssteigerung der hessischen Innenstädte beitragen.

„Ich freue mich sehr, dass die Kommunen gemeinsam mit den privaten Initiativen das Motto „Mein Lieblingsort mit Wohlfühlklima!“ auf ihre ganz eigene Art und Weise aufgegriffen haben. Insbesondere die Filme zeigen das große Engagement der Menschen, die sich für ihre Innenstadt einsetzen“, so die Ministerin bei der Preisverleihung.

Für die „Frankenberger Sofageschichten“, eingereicht vom Netzwerk Integration Frankenberg e. V., der Stadt Frankenberg (Eder) und weiteren Partnern, stehen von Juni bis Oktober 2018 jetzt bis zu elf Veranstaltungen rund um das Thema auf dem Programm. Dafür gibt es im Rahmen des Wettbewerbs eine Förderung in Höhe von 4.400 Euro.

Den Machern geht es vor allem darum, an (potenziellen) Lieblingsorten mehr Aufenthaltsqualität und Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, Besucher für die Frankenberger Geschichte(n) zu begeistern und ein abwechslungsreiches Veranstaltungspaket auf die Beine zu stellen. Schauplätze sind verschiedene historische Gebäude wie das Rathaus, das Steinhaus und das ehemalige Kloster Georgenberg, die im Rahmen der Veranstaltungen mit der modernen Vielfalt der Stadt verknüpft werden sollen.

Verbindendes Element ist 2018 in Frankenberg (Eder) ein rotes Sofa, das bei allen AidM-Veranstaltungen mit dabei sein wird. Das Sofa ist für viele per se ein Lieblingsort, „ein Ort der Ruhe und Entspannung, des gemeinsamen Essens und Trinkens, aber auch ein Ort der Kommunikation und des generationsübergreifenden Austauschs – über Kunst, Kultur, Alltag, Tradition und Moderne. Vom Sofa aus können wir in die Welt schauen und die Welt kann auf dem Sofa zusammenkommen“, heißt es im Frankenberger Projektantrag.

Gemeinsam eingereicht hatten die Bewerbung die Marktgemeinschaft des Wochenmarktes der Landfrauen, das Netzwerk Integration Frankenberg, das Museum im Kloster Frankenberg, die Naturschutzjugend, die Frankenberger Künstlerin Canan-Arzu Akin, Jugendhaus und Stadtbücherei sowie die städtische Wirtschaftsförderung. Erst im letzten Jahr hatte Frankenberg mit dem Wochenmarkt der Landfrauen einen der begehrten Förderpreise gewonnen.

 

Die Delegation der Frankenberger Preisträgerinnen und Preisträger zusammen mit der Hessischen Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz (4. v. r.). (Bild: Petra Schneider)

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