Förderprogramme für Alt- und Neustadt

"Aktive Alt- und Neustadt" sowie "Lokale Ökonomie" bieten Vorteile für Eigentümer, Gewerbetreibende und Existenzgründer

a) Dr. Lars Bölling bei der Vorstellung des Förderprogramms „Aktive Alt- und Neustadt Frankenberg“

Die Stadt Frankenberg (Eder) schafft mit zwei neuen Förderprogrammen ganz gezielt finanzielle Anreize für Eigentümer, Unternehmer und Existenzgründer. Die Anreizprogramme wurden gemeinsam mit dem Land Hessen erstellt. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 28.11.2018 im Historischen Rathaus wurden die beiden Programme Anwohnern und Interessierten vorgestellt.

Bei seiner Begrüßung stellte Bürgermeister Rüdiger Heß die Entwicklung der Stadt Frankenberg (Eder) in den letzten Jahren vor. „Angefangen vom Bau des Wasserparks 2015 über die Sanierung der Fußgängerzone, der Fachwerksanierung in der Altstadt, dem neu entstehenden Ederuferpark und der anstehenden Neugestaltung der Uferstraße – wir sind auf einem guten Weg, die Stadt nach vorne zu bringen.“

Einzelheiten zu den Programmen und zum Beratungsangebot erläuterten Architekt und Stadtplaner Dr. Lars Bölling (Umbau Stadt), Stadtentwicklungsfachmann Dr. Wolfgang Haensch (CIMA) sowie die Quartiersarchitektin Ute Friedrich. Konkrete Erfahrungen mit dem Prinzip sogenannter Pop-Up-Stores – vorübergehend installierter Geschäfte in Leerständen – brachte zudem Wirtschaftsförderer Sören Spönlein aus Warburg mit seinem Kurzvortrag ein. Erste Ideen und konkrete Anfragen von Seiten der Anwesenden wurden im Rahmen der sich anschließenden Diskussionsrunde bereits erörtert.

Mit dem Anreiz- und Förderprogramm „Aktive Alt- und Neustadt“ eröffnet die Stadt insbesondere Hausbesitzern im Fördergebiet neue Möglichkeiten der zielgerichteten Altbausanierung. Förderfähig sind im Rahmen des Programms allgemeine Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen für Immobilien. Dazu zählen beispielsweise die energetische Sanierung, die Schaffung von modernem und attraktivem Wohnraum und die Erneuerung der Fassade. Die Förderquote liegt bei 25% der förderfähigen Kosten und die maximale Förderung beträgt 20.000 Euro.

Das Förderprogramm wird ergänzt von einem Beratungsangebot: Die eigens von der Stadt ernannte Quartiersarchitektin bietet allen interessierten Eigentümern eine kostenfreie Erstberatung rund um die Themen Sanierung, Modernisierung und Schaffung von Barrierefreiheit.

Das innerstädtische Fördergebiet für das Programm "Lokale Ökonomie"

Darüber hinaus ist über das Programm „Lokale Ökonomie“ auch eine Unterstützung von Unternehmern möglich – zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und zur Förderung von Existenzgründungen und Gewerbeneuansiedlungen. Besonders im Fokus stehen dabei Vorhaben, die zu einer wirtschaftlichen Belebung der Innenstadt führen und den Leerständen entgegenwirken. Mit bis zu 25.000 Euro beziehungsweise maximal 50% der förderfähigen Ausgaben wird dabei unterstützt.

Besonders die für eine Existenzgründung notwendigen Instandsetzungs- oder Modernisierungsmaßnahmen von leerstehenden Erdgeschosszonen in der Frankenberger Innenstadt sollen gefördert werden. Das Wirtschaftsförderprogramm fördert auch Vorhaben im Inneren von bestehenden Unternehmen. So können beispielsweise Ladenmobiliar, Schaufensterumbau- oder Gestaltungsmaßnahmen gefördert werden.

Für beide Programme existieren anschauliche Förderfibeln, die nachfolgend zum Download bereitstehen.

Förderfibel "Wirtschaftsförderprogramm Lokale Ökonomie"
Förderfibel "Anreizförderprogramm Aktive Alt- und Neustadt"

Interessierte wenden sich ansonsten entweder an die Stadt Frankenberg (Eder) oder direkt an die Quartiersarchitektin:

Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt
Sebastian Prause

Obermarkt 7-13
35066 Frankenberg (Eder)
Tel: 06451 505-210
Fax: 06451 505-100
E-Mail: prause.sebastian@frankenberg.de


Quartiersarchitektin
Dipl. Ing. Architektin Ute Friedrich

Schulstraße 1
34516 Vöhl-Basdorf
Tel: 05635 232
Fax: 05635 991 260
E-Mail: ute.friedrich@uf-architektur.de

Zurück