Literarischer Frühling 2018: Petra Morsbach „Justizpalast“

Kann man ein so nüchternes Thema wie die Justiz zu einem Roman verarbeiten? Petra Morsbach kann es. Sie tat es in ihrem neuesten Buch „Justizpalast“ in einer Weise, dass die Kritiker wahre Hymnen anstimmten. Die Neue Zürcher Zeitung sprach von einem „Monumentalwerk über menschlichen Kleinmut und staatliche Größe“ und fügte an: „Es ist die Geschichte einer Richterin, die es sich nicht leicht macht bei der Suche nach Gerechtigkeit. Schon weil sie selbst sehr gut weiß, was Ungerechtigkeit ist.“ Der Deutschlandfunk nannte das Werk „eine große, geschichtenreiche menschliche Tragikomödie“. Und die Passauer Neue Presse schrieb: „Diesem Buch wünscht man 100.000 Leser.“ Weil es ebenso tiefgründig wie unterhaltsam sei. Neun Jahre lang hat die Autorin recherchiert und geschrieben, 50 Juristen hat sie zu Rate gezogen, um am Beispiel der Münchner Richterin Thirza Zorniger ein Sittenbild der Rechtspflege im heutigen Deutschland zu malen. So wurde aus dem vermeintlich trockenen Stoff ein höchst lebendiger, realitätsgesättigter und spannender Roman, den nicht nur Juristen lieben werden. Gerade wer sich schwer tut mit der Materie, erhält hier nebenbei einen Grundkurs in Jura.

Lesung und Gespräch

Tickets ab 19,90 Euro, ermäßigt 16,60 Euro für Schüler und Studenten gegen einen Nachweis.

Quelle, Infos und Ticketbestellung: www.literarischer-fruehling.de

© Bogenberger/autorenfotos.com

Ort: Hotel Die Sonne Frankenberg, Marktplatz 2 - 4, Frankenberg (Eder)

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