Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse stellt klar: Stadtverordnetenversammlung hat nichts mit Fuchshaltung zu tun - BUND-Vorwürfe haltlos

„Die Stadtverordnetenversammlung hat sich niemals mit der Schliefenanlage im Stadtforst neben dem Gelände des Wildparks befasst", erklärte Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse mit Blick auf die Vorwürfe der BUND-Vorsitzenden Viola Wagner. Diese hatte der Frankenberger Stadtverordnetenversammlung unterstellt, dass die Stadtverordneten kein Interesse daran hätten, an der Fuchshaltung etwas zu ändern, weil ein Teil der Stadtverordneten „der Jägerschaft angehöre". Hesse: „Dies ist eine haltlose Unterstellung. Mir ist lediglich ein Stadtverordneter bekannt, der die Berechtigung zur Jagdausübung hat." Der Stadtverordnetenvorsteher betonte, dass die BUND-Vorsitzende endlich zur Kenntnis nehmen müsse, dass die Fuchshaltung in der Schliefenanlage den gesetzlichen Bestimmungen entspreche und vom Veterinäramt mehrfach überprüft wurde. Hesse: „Die Anlage wird nicht von der Stadt sondern vom Deutschen Jagdterrier-Club betrieben, der das Gelände von der Stadt gepachtet hat. Die Fläche für die Fuchshaltung befindet sich übrigens neben dem Wildpark und nicht im Wildpark. Auch dies wird immer wieder von Frau Wagner vermischt." Für die Verpachtung sei seinerzeit der Magistrat zuständig gewesen. Der Stadtverordnetenvorsteher verwehrte sich endschieden gegen die Angriffe auf die Stadtverordnetenversammlung. „Der BUND hatte in der Vergangenheit bereits eine Anfrage im Hessischen Landtag zu der Thematik lanciert, hatte den Förderverein Wildpark und den Magistrat attackiert sowie die Bürgermeister Engelhardt und Heß angegriffen und diffamiert. Jetzt wird dies offensichtlich bei der Stadtverordnetenversammlung versucht", ärgerte sich Rainer Hesse. BUND-Vorsitzende Viola Wagner bringe durch die stetige Wiederholung ihrer Vorwürfe in Richtung Stadt ein bedenkliches Rechtsverständnis zum Ausdruck. „Ich kann Frau Wagner nur empfehlen, die rechtliche Lage endlich zur Kenntnis zu nehmen. Die Fuchshaltung in der Schliefenanlage ist durch die geltenden Gesetze gedeckt. Die Stadtverordnetenversammlung ist jedenfalls nicht der richtige Adressat, um die im Bundesland Hessen geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu ändern", betonte der Stadtverordnetenvorsteher abschließend.

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