Sommerzeit ist Wartungszeit für Heizungsanlagen

Klimaschutzmanagerin Farima Tehranchi weist auf Funktionsprüfung von Heizungsanlagen hin

Die Frankenberger Klimaschutzmanagerin verweist auf eine Mitteilung der Hessischen Energiesparaktion:

Pressemitteilung 30/2016

 Frankfurt/Main, 25. Juli 2016

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Wartung von Heizanlagen

 „Wenn die Heizung im Sommer pausiert, lohnt sich ein Blick auf die Anlage. Sommerzeit ist Wartungszeit für Kessel und Brenner. Auch wenn die jährliche Abgasmessung bestanden ist, kann der Kessel unnötig Energie verlieren. Eine Funktionsprüfung der Heizung vor der nächsten Heizperiode verhindert ebenfalls Überraschungen und laut EnEV besteht die Pflicht zur Wartung und Instandhaltung von Heizungsanlagen“, so Werner Eicke-Hennig, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

 Die HESA empfiehlt:

  • Den Heizungsinstallateur des      Vertrauens mit der Wartung der Heizanlage beauftragen. Fachbetriebe unter www.shk-hessen.de.
  • Mit Hilfe der Bedienungsanleitung      die einwandfreie Funktion der außentemperaturgeführten Steuerung und der      Umwälzpumpe kontrollieren und Mängel durch den Wartungsdienst beseitigen      lassen.
  • Die Reinigung des Heizkessels      macht sich bezahlt. Bei Ölkesseln erhöht eine 1 mm Rußschicht im Brennraum      den Ölverbrauch um etwa 5 Prozent.
  • Die Einstellung der Zeitschaltuhr      der Zirkulationspumpen für das Warmwasser prüfen. Eine Abschaltung für      acht Nachtstunden spart beim Einfamilienhaus 30 bis 100 Liter Heizöl pro      Jahr.
  • Die Wärmedämmung ungedämmter      Heizungsrohre bringt schon bei 3 cm dicker Dämmung eine Einsparung von 20 Litern      Heizöl pro Meter und Jahr.
  • Der Austausch der      Heizungsumwälzpumpe gegen eine neue Stromsparpumpe senkt die Stromkosten      der Heizanlage. Heutige Pumpen haben 5 bis 20 Watt elektrische Leistung statt      früher 85 bis 100 Watt.
  • Ein Betriebsstundenzähler zeigt      die Laufzeit des Brenners an. Er sollte mindestens 1.600 bis 2.000 Stunden      im Jahr in Betrieb sein, sonst ist der Kessel zu groß und der Heizbetrieb unwirtschaft­lich.     
  • Im Herbst die Höhe der      Vorlauftemperatur soweit senken, wie das Haus noch behaglich beheizt      werden kann.
  • Laut Energiesparverordnung benötigen      sämtliche Heizkörper in zentral beheizten Wohngebäuden Thermostatventile. Stellung      der Thermostatventile an den Heizkörpern prüfen und in der Übergangszeit      kaum genutzte Räume unbeheizt lassen.
  • Entlüftung „gluckernder“      Heizkörper. Sonst wird die Wärmeabgabe in den Raum behindert.
  • Die Zeiten für die Nachtabsenkung      oder -abschaltung überprüfen und evtl. Wochenend-Heizprogramme festlegen.
  • Unnötig warmes Heizwasser      verursacht in den Rohren Wärmeverluste. Wird die Heiztemperatur nachts      abgesenkt oder der Heizkessel außerhalb der Frostperiode nachts ganz      abgeschaltet, lassen sich bis zu 10 Prozent Brennstoff sparen.
  • Der Austausch von älteren      Heizkörpern ist nur sinnvoll, wenn die Heizkörper Roststellen zeigen oder      undicht sind. Meist sind die Heizkörper viel zu groß. Das ist ideal bei      Brennwertkesseln, die bei niedriger Heizwassertemperatur am effektivsten      arbeiten und nun keine Vergrößerung der Heizkörper benötigen.

 

Weitere Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

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