Sanierung des Kloster-Anbaus

Abriss steht nicht zur Debatte

Die Frankenberger Stadtverordnetenversammlung hat bei ihrer letzten Sitzung am 21.12.2017 den Sanierungsantrag für den Ostflügel des Klosters Sankt Georgenberg abgelehnt. Der Bauausschuss der Frankenberger Stadtverordnetenversammlung hatte im Vorfeld in seinen Sitzungen über die beantragte Sanierung des 60er-Jahre-Anbaus beraten. Ein Abriss des Anbaus war allerdings während dieser für die Öffentlichkeit zugänglichen Sitzungen, zuletzt am 20.12.2017, zu keiner Zeit ein Thema. Es ging dabei stets um die Erreichung der Sanierungsziele.

Grundlage für die Argumentation ist die 2008 ebenfalls von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Sanierungssatzung für diesen Bereich, welche die „Aufwertung des Ortsbildes sowie die Erhöhung der touristischen Attraktivität des Klosters“ fordert. Beides ist mit der vorgelegten Planung des Eigentümers nicht zu erreichen.

Dass die Sanierung optisch ansprechend und vor allem satzungskonform möglich ist, das zeigt in diesem Bereich das Beispiel der alten Post, die zuletzt erfolgreich saniert worden ist. Auch hier wurde in intensiven Gesprächen mit der Stadt eine einvernehmliche Lösung erreicht, welche der geltenden Satzung entspricht.

Um gemeinsam sowohl die städtebaulichen Ziele als auch die energetischen und räumlichen Anforderungen des Eigentümers zu erreichen, bleibt die Stadt Frankenberg (Eder) auch im Fall des Kloster-Anbaus weiterhin gesprächsbereit was die Umgestaltung angeht - und hofft auf eine am Ende für alle befriedigende Lösung.

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