Restaurant Mediteran seit 25 Jahren in der Ederberglandhalle – Aufschwung begann mit der Familie Maric

Bildunterschrift (von links nach rechts): Bürgermeister Rüdiger Heß, Hjalmar Schmitt (DeHoGa-Kreisverand Frankenberg, Anna Homm (Geschäftsführerin DeHoGa-Bezirksverband Nord- und Osthessen), Jubilar Franjo Maric, seine Lebensgefährtin Lucia und der ehemalige städtische Architekt Heinrich Binzer.

Im November 1989 übernahm die Familie Maric den Restaurantbetrieb in der Ederberglandhalle. Vorangegangen waren umfangreiche Umbauarbeiten in den Räumlichkeiten des Restaurants, die vorher ähnlich gestaltet waren wie im Hallenbereich. Vor der Übernahme durch Franjo Maric habe das Restaurant in der Ederberglandhalle den Charme einer Bahnhofswartehalle oder eines Kantinenbetriebs gehabt, merkte Bürgermeister Rüdiger Heß im Rahmen seiner Ansprache zum 25-jährigen Jubiläum an. Zwei Wirte waren bereits mit dem Gastronomiebetrieb in der Ederberglandhalle gescheitert, bevor 1989 mit der Familie Maric Ruhe eingekehrt sei. Positive Ruhe, wie der Rathauschef betonte. Heß attestierte dem Jubiläumswirt, dass die Bewirtung, die Speisen und der Service vor allem auch bei Großveranstaltungen in der Ederberglandhalle in den letzten 25 Jahren immer wie am Schnürchen geklappt habe.

Der Bürgermeister überreichte zum Dank für die 25-jährige Zusammenarbeit zwischen Stadt und Restaurantpächter Franjo Maric eine Ehrenurkunde - vergleichbar denen, die städtische Bedienstete zum Dienstjubiläum erhalten. „Franjo Maric ist zwar selbstständiger Gastronom, aber auf eine gewisse Art gehört er mit zu unserem städtischen Team", bilanzierte Heß. In diesem Zusammenhang sprach der Rathauschef auch die Hoffnung aus, dass der Wirt der Ederberglandhalle der Stadt noch mindestens weitere zehn Jahre die Treue halten sollte.

Die Wertschätzung eines Restaurants liege ganz klar auch in der Persönlichkeit des Wirtes begründet, merkte Heß weiter an. „Die Frankenberger gehen zu Franjo, sie gehen eigentlich nicht ins Restaurant Mediteran", sagte der Rathauschef. Franjo Maric sei aufgrund seiner Persönlichkeit zu einer echten gastronomischen Institution in Frankenberg geworden. Heß berichtete dabei auch von Abwerbeversuchen durch die Partnerstadt Frankenberg/Sachsen: der dortige Bürgermeister hätte gerne einen solchen Pächter wie Franjo Maric für seine Stadthalle gewonnen. Auch aus anderen Städten habe die Frankenberger Stadtverwaltung immer mal wieder Anfragen bekommen, warum es in der Ederberglandhalle so gut funktioniere mit der Hallenbewirtung. Die Stadt wisse sehr wohl, was sie an Franjo Maric und seinem Team habe.

Neben dem Bürgermeister würdigten auch die Geschäftsführerin des DeHoGa-Bezirksverbandes Nord- und Osthessen, Anna Homm und Hjalmar Schmitt für den DeHoGa-Kreisverband Frankenberg die Verdienste von Wirt Franjo Maric. 25 Jahre Geschäftsführung eines Gastronomiebetriebes mit Herz und Verstand sei in der heutigen schnelllebigen Zeit eine großartige Leistung, merkten die DeHoGa-Vertreter an.

Franjo Maric hatte vor Übernahme des Mediteran mit seiner bereits verstorbenen Ehefrau Nada 15 Jahre das frühere Balkanrestaurant in der Forststraße erfolgreich geführt. Nada Maric hatte sich insbesondere bei den Umbaumaßnahmen in der Ederberglandhalle bei der Dekoration der neuen Restauranträume eingebracht. Die Grundsteinlegung der Halle erfolgte 1987, die Einweihung wurde am 04. Januar 1989 gefeiert. Am 08. November 1989 wurde das Restaurant Mediteran eröffnet.

Die Stadt und Restaurantpächter Franjo Maric feierten das 25-jährige Jubiläum gemeinsam mit vielen Gästen in der Ederberglandhalle. In diesem Rahmen zeigte der ehemalige städtische Architekt Heinrich Binzer, der seinerzeit für die Hochbaumaßnahmen der Stadt verantwortlich war, in einer Präsentation Bilder vom Bau der Ederberglandhalle und des Restaurantbereiches. Der Männergesangverein Liedertafel überraschte den Jubilar und die versammelten Gäste mit einem Weinlied.

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