Neue Bahnschrankenanlagen in Frankenberg: Heß fordert moderne Signaltechnik

Zur Erhaltung des Verkehrsflusses auf den innerstädtischen Straßen in Frankenberg fordert Bürgermeister Rüdiger Heß bei den jetzt aufzubauenden beschrankten Bahnübergängen eine Installation von moderner Signaltechnik. „Die Schrankenschließzeiten müssen auch auf die Ampelphasen, insbesondere in der Röddenauer Straße, abgestimmt werden. Die Unterbrechung des innerstädtischen Verkehrsflusses muss im minimalen Rahmen gehalten werden", betonte der Rathauschef. Da die beschrankten Bahnübergänge im Bereich der Röddenauer Straße, Jahnstraße, Berleburger Straße und Wilhelmstraße sowie im Stadtteil Viermünden an der Hauptstraße ohnehin mit neuen Schrankenschließanlagen ausgestattet werden müssen, sollte eine vernetzte Signaltechnik zur Minimierung der tatsächlichen Schließzeiten selbstverständlich sein. Der Bürgermeister wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Stadt Frankenberg nicht in die Reaktivierungsüberlegungen der Bahnstrecke Frankenberg-Korbach mit einbezogen wurde. Heß erinnerte weiter daran, dass die Strecke nur stillgelegt und nie offiziel außer Betrieb genommen worden sei. „Mit der Reaktivierung müssen wir nun leben und die dann zeitweise geschlossenen Bahnschranken akzeptieren. Allerdings ist hier ein Optimierungspotenzial in Bezug auf kurze Schließzeiten durchaus gegeben", erklärte der Bürgermeister. Heß erläuterte, dass er von vielen besorgten Bürgerinnen und Bürgern aus der Bevölkerung bereits angesprochen worden sei, die aufgrund der geschlossenen Bahnschranken im Innenstadtbereich bereits ein chaotisches Verkehrszenario Frankenberg befürchten. „Wenn die vier Bahnübergänge optimal gestaltet und mit neuester Signaltechnik vernetzt werden, müssten sich die Beeinträchtigungen für den PKW-Verkehr und die Stadtbuslinie im erträglichen Rahmen halten", sagte Heß. Bekanntermaßen spiele der Individualverkehr mit seinem Ziel- und Quellverkehr in Frankenberg aufgrund der Infrastruktur und der Topografie immer noch die Hauptrolle gegenüber dem öffentlichen Personennahverkehr, daher dürfe der PKW- und der Stadtbusverkehr nicht über Gebühr strapaziert werden.

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