Stadtteile profitieren vom Breitbandausbau

Schnelles Internet in ganz Nordhessen

Die Stadteile Dörnholzhausen, Haubern, Hommershausen, Rengershausen und Wangershausen werden künftig ebenfalls in den Genuss von kabelgebundenem schnellen Internet kommen. Darauf wies Bürgermeister Rüdiger Heß hin. Hintergrund ist die interkommunale Zusammenarbeit der nordhessichen Landkreise, an der auch Waldeck-Frankenberg mit beteiligt ist. Ab 2016 sollen in der nordhessischen Region rund 2.500 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden. „Auch unsere bisher noch nicht ausreichend versorgten Stadtteile werden dann von einer Datenrate von bis zu 50 Mbit/s profitieren können“, betonte der der Frankenberger Rathauschef.

Insgesamt ist die Stadt Frankenberg mit ihren Stadtteilen bereits sehr gut versorgt. Erst im September diesen Jahres hatte die Deutsche Telekom ihr Netz ausgebaut und so für Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s im Download gesorgt. Neben der Kernstadt profitieren davon die Stadtteile Rodenbach, Röddenau, Willersdorf, Friedrichshausen, Geismar, Schreufa und Viermünden. „In der Kernstadt und den Stadtteilen Rodenbach, Röddenau, Geismar, Schreufa und Viermünden sind neben dem Telekom-Netz über den Kabelfernsehnetzbetreiber Unitymedia sogar bis zu 150 Mbit/s möglich“, stellte Heß fest. Die Erschließung von Frankenberg und den Stadtteilen mit schnellem Internet sei im bundesweiten Vergleich als sehr gut zu bezeichen. Heß: „Auch in Metropolregionen ist nicht überall flächendeckend schnelles Internet vorhanden. Mir sind Haushalte im Umfeld von Großstädten bekannt, die auch aktuell nur mit knapp 3 Mbit/s versorgt werden.“

Der Frankenberger Bürgermeister dankte daher dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und der Breitband Nordhessen GmbH für ihre Bemühungen, die letzten „weißen Flecke“ auf der Karte zur Versorgung der Haushalte mit schnellem Internet zu beseitigen. Die Stadt Frankenberg sei mit ihren Stadtteilen Dörnholzhausen, Haubern, Hommershausen, Rengershausen und Wangershausen zur Zeit Teil des größten Breitbandprojektes in Europa, von dem nordhessenweit insgesamt 380.000 Haushalte und 50.000 Gewerbebetriebe profitieren werden.

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