Die Innenstadt als Center denken

Zigarettenkippen trüben das Bild

„Wir müssen gemeinsam die neugewonnene Attraktivität der Fußgängerzone erhalten und weiter ausbauen“, appelliert Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß an alle Einwohner. Anlass ist die immer wieder zu beobachtende Unsitte, Müll und vor allem Zigarettenkipppen einfach auf den Boden zu werfen, anstatt sie ordnungsgemäß zu entsorgen. Der Ansatz, speziell die Fußgängerzone als Einkaufscenter wahrzunehmen und entsprechend zu pflegen, müsse sich in den Köpfen festsetzen. Denn Sauberkeit trage einen großen Anteil daran, wie die Einkaufsstraße bei Bevölkerung und Gästen wahrgenommen werde.

Bei der Gelegenheit wies das Stadtoberhaupt auch darauf hin, dass das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen eine Ordnungswidrigkeit darstellt und entsprechend bestraft werden kann. „Wir werden das verstärkt kontrollieren“ kündigte Heß jetzt diesbezügliche Überprüfungen an und ermutigte gleichzeitig alle Bürgerinnen und Bürger, Menschen auch gezielt anzusprechen, die ihre Kippen nicht ordnungsgemäß entsorgen. „Das Thema geht uns alle an und Mülleimer mit integriertem Aschenbecher gibt es in der ganzen Stadt – auch in der Fußgängerzone“, so Heß weiter. Dort betrage der Abstand zwischen zwei Mülleimern jeweils höchstens 40 Meter.

Die Zigarettenkippen sind bei der Reinigung besonders lästig, weil sie sich häufig in den Fugen des neuen Pflasters festsetzen und einzeln per Hand entfernt werden müssen.

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