Bürgermeister Rüdiger Heß appelliert: Öffentliche Grünflächen nicht als Hundetoilette benutzen

Rathauschef Rüdiger Heß bewertete es als Unsitte, dass Hundebesitzer im Stadtgebiet öffentliche Grünflächen als Toilette für ihre vierbeinigen Lieblinge missbrauchen und den Kot einfach liegenlassen. Speziell im Bereich des Landratsamtsgartens mehren sich in jüngster Zeit Klagen über die Verschmutzung mit Hundekot. Heß appellierte an die Einsicht der Hundebesitzer, die Exkremente zu entfernen: „Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Dazu sind beim Bürgerbüro der Stadtverwaltung sogar kostenlose Tüten erhältlich - wenn man nicht gleich selber welche von zu Hause mitbringt." Der Bürgermeister wies auch auf den Bußgeldtatbestand hin: 25 € kostet das Liegenlassen von Hundekot.

Neben dem Landratsamtsgarten wird auch das öffentliche Naherholungsgebiet im Teichgelände oder beispielsweise die Freifläche im Bereich des Linnertorkreisels gerne als Hundetoilette benutzt. „Wenn jeder Hundebesitzer den Kot seines vierbeinigen Lieblings entfernt, gibt es keine Probleme", sagte Heß. Im Bereich des Linnertors weist beispielsweise ein Schild darauf hin, dass die Grünfläche nicht als Hundetoilette dient. Auch für den städtischen Betriebshof kann Hundekot zum Problem werden: liegengelassene Exkremente werden bei Mäharbeiten aufgewirbelt und verteilen sich über die ganze Fläche.

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